PresseSpiegel und Aktuelles
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Miteinander-Füreinander - Grafschafter Sparkassenstiftung der HBS unterstützen
die Schülerfirma der HBS
„Ja, so ist es toll,“ so die ersten Schülerreaktionen zu dem neu gestalteten
Verkaufsraum der Schülerfirma der HBS. Seit 2007 engagieren sich die
Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Schülerfirma in unterschiedlichen
Projekten. Ein wenig Mut gehörte schon dazu, eine nachhaltige Schülerfirma zu
gründen, aber jetzt ist auch der letzte Schritt geschafft. Der Verkaufsraum
ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern nun, ihren angefertigten Produkten
den würdigen Rahmen zu geben.
Schülerfirmen sind von Schülern selbst geleitete Unternehmen. Fragt man nach den
Arbeitsprozessen, die in Schülerfirmen ablaufen, und den Zielen, die sie
verfolgen, lassen sich zahlreiche Parallelen zu „normalen“ Unternehmen
feststellen : Schülerfirmen sind ähnlich unternehmerisch organisiert und
ebenfalls am Markt orientiert. Die anstehenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten
werden im Team der Schülerfirma aufgeteilt und entsprechend durchgeführt. Diese
praktische Arbeit im Team, den Ernstcharakter der Firma und die Möglichkeit,
konkrete Herausforderungen zu bewältigen, erhöhen die Kompetenzen der Schüler
im sozialen, personalen und fachlich-methodischen Bereich.
Mit der Schülerfirma bekommen die Schüler die große Chance, ihre eigenen Ideen
umzusetzen.
Diese kreative Ideenvielfalt der Schülerinnen und Schüler der HBS hat jetzt -
dank der großzügigen Unterstützung durch die Sparkassenstiftung - einen Raum
gefunden. Die in eigener Regie erarbeiteten Produkte aus Holz, Filz, Stoff und
Perlen lassen erkennen, mit welcher Sorgfalt und mit welchem Ideenreichtum die
Schülerinnen und Schüler den „Ernstcharakter“ in ihrer Tätigkeit wahrnehmen.
Norbert Jörgens, Vorstandsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung,
betonte bei der offiziellen Einweihung des Verkaufsraumes an den Förderverein,
vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Naber, dass die Unterstützung der
Schülerinnen und Schüler der Grafschaft bei innovativen und richtungsweisenden
Projekten besonders erfreulich ist. Hier ist das Ziel, junge Menschen früh mit
dem Berufsleben vertraut zu machen und sie zumotivieren, an ihre Ideen zu
glauben sowie sich für die Gesellschaft einzubringen.
In ihren Dankesworten betonte Frau Sicking ,Schulleiterin der HBS, dass, neben
der Hilfestellung durch den Förderverein , vor allem die großzügige
finanzielle Unterstützung durch die Grafschafter Sparkassenstiftung es
ermöglicht hat, dass das Projekt „ Verkaufsraum “ so zeitnah realisiert werden
konnte.
Auch die Schulgemeinschaft der HBS, so die Schulleiterin Frau Sicking, wünscht
den Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma , die sich aus den
Bildungsgängen der Berufseinstiegsschule rekrutieren, viel Erfolg bei den
zukünftigen Herausforderungen und bekunden ihre Hilfe und Unterstützung.
Althusmann: „Extremismusprävention,
Völkerverständigung und Integration haben in unseren Schulen einen hohen
Stellenwert“
Verleihung des Friedenspreises für Zivilcourage an Schülerinnen und Schüler der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen Nordhorn – Agrarwirtschaft und
Sozialpädagogik -
Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Hannover
den Schülerfriedenspreis 2012 für acht schulische Projekte aus allen Regionen
Niedersachsens verliehen. „Schule ist neben dem Elternhaus der wichtigste Ort,
um Kinder und Jugendlichen Toleranz und Zivilcourage zu vermitteln. Die
zahlreichen hervorragenden Einsendungen für den diesjährigen Wettbewerb zeigen,
das Themen wir Extremismusprävention, Völkerverständigung und Integration in
unseren Schulen einen hohen Stellenwert haben. Den Gewinnern gratuliere ich
herzlich und danke allen Lehrerinnen und Lehrern, die die Projekte ermöglicht
und betreut haben“, sagte Dr. Bernd Althusmann
.
Anne Holterhues, Frau Sicking, Lena Grießhammer, Martina
Hantke, Anna Andreeva, Thorben Witteveen, Jennifer Scholten, Patrick Schmuda,
Herr Dr. Althusmann
Der Minister hob bei der feierlichen Preisverleihung im
Gästehaus der Landesregierung hervor, dass die ausgezeichneten Projekte allesamt
in der jeweiligen Region eine große Öffentlichkeitswirkung erzielt hätten. „Ob
Theaterprojekt, Aktionstag oder Schüleraustausch: Alle Projekte waren nicht nur
vorbildlich in das Schulleben eingebunden, sondern auch darüber hinaus deutlich
sichtbar“, sagte Dr. Bernd Althusmann.
Die Hälfte aller Einsendungen 2012 widmete sich dem Thema
„Erinnerungsarbeit“. In seiner Rede appellierte der Minister an Schulleitungen
und Lehrkräfte, dieses Thema weiterhin intensiv mit ihren Schülerinnen und
Schüler zu bearbeiten, auch angesichts der Verbrechen des so genannten
„Nationalsozialistischen Untergrunds“. „Es ist bestürzend und unfassbar, das
rechtsextremer Terror in Deutschland in diesem Umfang möglich war – trotz
jahrzehntelanger, sorgfältiger Aufarbeitung der deutschen Geschichte und hier
insbesondere des Holocaust und der NS-Zeit in unseren Schulen, Gedenkstätten und
Medien. Wir dürfen nicht resignieren. Die schrecklichen Vorfälle müssen uns
vielmehr anspornen, unsere Arbeit weiterzuführen“, sagte der Kultusminister.
Der Schülerfriedenspreis wird seit 1993 jedes Jahr an
niedersächsische Schulen für besondere Leistungen vergeben, die der Förderung
der Menschenrechte und der Menschenwürde, der Integration von Zuwanderinnen und
Zuwandern, der Vertiefung der Völkerverständigung, der Gewalt- und
Extremismusprävention und dem Abbau von Vorurteilen dienen.
Zum zweiten Mal wurde im Rahmen des Schülerfriedenspreises
auch ein Preis für Zivilcourage vergeben. Dieser ging u.a. an die
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen Nordhorn – Agrarwirtschaft und
Sozialpädagogik – und war dotiert mit 600,00 € sowie einem Büchergutschein über
200,00 €. Die Schülervertretung unter Anleitung ihrer Beratungslehrkräfte Frau
Hantke und Frau Holterhues verdeutlichten ihr Engagement für Zivilcourage u.a.
durch ein theaterpädagogisches Projekt mit weitergehenden Aktionen und Projekten
zum interkulturellen Dialog.
Die Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen Nordhorn –
Agrarwirtschaft und Sozialpädagogik – verfügen über eine Schülervertretung, die
sich aktiv in die Gestaltung der Schule einbringt und versucht Anregungen und
Aktionen der Schülerschaft umzusetzen. Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Schule am
20.03.2009 den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen
bekommen. Seit dem werden verschiedene Projekte in unserer Schule durchgeführt
und sich an landesweiten Aktionstagen der Zivilcourage und gegen Gewalt
beteiligt.
Unter den 1200 Schülern befinden sich ca. 100 Schüler und
Schülerinnen, die in einem fremdsprachigen Haushalt aufwachsen. Darunter fallen
auch jugendliche Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in deren Familien häufig
russisch gesprochen wird.
Im Schuljahr 2010/2011 wurde erstmals aus Reihen der
Schülervertretung der Wunsch an die SV-Beratungslehrerinnen Frau Hantke und Frau
Holterhues herangetragen, ein Theaterstück zum Thema „Vorurteile gegenüber
Menschen mit ausländischer Herkunft“ zu initiieren. Dieses Theaterstück wurde zu
Beginn des letzten Schuljahres (2011/2012) aufgeführt. Das Theaterstück „Verzieh
dich“ (L. Gallauner) wurde im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus“ –
Schule mit Courage“ nach den Herbstferien des Schuljahres 2012/2013 aufgeführt.
Vor der eigentlichen Aufführung wurde eine von Schülerinnen und Schülern
erstellte Präsentation zum Thema „Mobbing“ gezeigt.
Im Anschluss an das Stück erfolgte eine von Schülern
moderierte Plenumsdiskussion zum Thema „Mobbing“. Im Rahmen der Diskussion
wurden Handlungsmöglichkeiten in einem Mobbingfall aufgezeigt. In Verbindung zu
diesem Theaterstück und dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
hat die Schülervertretung die Klassen zur Umsetzung verschiedener Projekte zum
Tag der Zivilcourage aufgefordert. Die umfangreichen Ergebnisse wurden am Tag
der Zivilcourage im März 2012 im Rahmen einer Ausstellung den Klassen der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildendenden Schulen präsentiert.
Fortführend im Handlungsfeld der Zivilcourage beteiligten
sich die Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen an der Veranstaltungsreihe
„Die Grafschaft gegen Rechtsextremismus“. Die ehemalige Pro7-Moderatiorin und
Schauspielerin Mo Asumang präsentierte ihren Film „Roots Germania“ und stand im
Anschluss den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften für eine Diskussion
zur Verfügung. Außerdem wurde in der Veranstaltungsreihe „Es betrifft Dich! –
Demokratie schützen – Gegen Extremismus in Deutschland“ des Bundesamtes für
Verfassungsschutz in Verbindung mit dem Besuch der themenbezogenen Ausstellung
das Thema Zivilcourage weiterhin in den Schülergruppen thematisiert.
Die Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen sehen sich
als ein Ort des Miteinander- und Voneinander Lernens und setzen starke Akzente
auf den interkulturellen Dialog, um Vorurteile aus den Weg zu räumen und eine
Chancengleichheit herzustellen. Projekte zur Zivilcourage (z. B. Tag der
Zivilcourage) sowie die Theatergruppe sind fester Bestandteil der Arbeit der
Schülervertretung.
Die Verleihung des Preises für Zivilcourage durch den
Kultusminister Herrn Dr. Althusmann, so die Schulleiterin der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen Frau Sicking, bekräftigt und
unterstützt die Schulgemeinschaft in ihrem Engagement.
Aktionen gegen Rechts an der HBS – Mo Asumang präsentiert ihren Film „Roots
Germania“ den Schülerinnen und Schülern
In der Veranstaltungsreihe zum
Rechtsextremismus war am 13.11.12 Frau Mo Asumang zu Gast in den Räumen der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen –Agrarwirtschaft und
Sozialpädagogik-.
Zu Beginn präsentierte Frau Mo
Asumang dem Publikum ihren Film „Roots Germania“, der entstand, nachdem eine
Neonazi- Band in einem Hetzlied zur Ermordung von „Feinen der arischen Rasse“
aufrief und deren letzte Zeile lautete :“ Die Kugel ist für Dich, Mo Asumanag“
Dieser Mordaufruf der rechten Szene inspirierte Frau Asumang zu einer filmischen
Spurensuche nach den Ursachen von Hass und Rassismus und auch nach der eigenen
Identität.
Nach dem Film stellte sich Frau
Asumang den Fragen der Schülerinnen und Schülern und beendete ihren Vortrag mit
dem leidenschaftlichen Appell, sich nicht einschüchtern zu lassen und mutig dem
Rechtsextremismus entgegenzutreten.
Die Schülerinnen und Schüler
bedankten sich bei Frau Asumang mit lang anhaltendem Applaus.
Chor „Bayede“ begeistert 370 Schüler/innen der HBS durch Musik und Tanz aus
Südafrika
Initiiert vom Jugendamt der Stadt
Nordhorn, vertreten durch Herrn M.Liening, hatten Schüler/innen der HBS Nordhorn
am Donnerstag den 27.09.12 im Konzert-und Theatersaal der Stadt Nordhorn die
besondere Möglichkeit, durch Musik und Tanz des Chores „Bayede“ einen
eindrucksvollen Blick auf das Land zu gewinnen.

Die 16 jungen Sängerinnen und
Sänger präsentierten ein vielfältiges Programm, das, neben der Darbietung
südafrikanischer Gospels, auch in selbst komponierten Liedern soziale Probleme
wie HIV/AIDS, Drogenmissbrauch und Gewalt aufgreift. Darüber hinaus zeigten die
jungen Tänzer und Musiker durch Musik und Bewegung die Vielfalt des
afrikanischen Erbes durch Gumboot Dance und Zulu Dance.
Die „Bayede Music Group“ das sind
16 Sängerinnen und Sänger im Alter von 16 und 26 Jahren, deren Heimat eine
„Township nahe der Stadt Vryheid in der südafrikanischen Provinz KwaZulu/Natal
ist. Die Jugendlichen sind zum großen Teil arbeitslos und verdienen mit diesem
Projekt ihren Lebensunterhalt.
Sie versuchen so, ihre Zuhörer
auf die Vielfalt des südafrikanischen kulturellen Erbes hinzuweisen, sie zu
sozialem Engagement zu motivieren und zu ermutigen, sich für Versöhnung und
Frieden einzusetzen.
Für die Schüler/innen der HBS war
es ein besonderes Erlebnis.
Bayede hat ihre Herzen entflammt.
Die Schulgemeinschaft der HBS
bedankt sich herzlich bei dem Jugendamt der Stadt Nordhorn, vertreten durch
Herrn Liening, für dieses unvergessliche Erlebnis.
Einfach
lecker !! Erdbeerzeit
Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege (
BFHP-2) haben unter Anleitung ihrer beiden Fachlehrkräfte Frau H. Glup und Frau
J. Heinrichs ihren Mitschülern und den Lehrkräften der Berufsbildenden Schule
die Pause angenehm versüßt. Die Aktion stand unter dem Motto „Vielseitige
Verwendung von Erdbeeren“
Im Angebot
der Schülerinnen und Schüler :
-
Erdbeertortelets
-
Erdbeer -Shakes
-
Erdbeer mit
Vanillesoße
-
Erdbeerspieße
(dunkle und weiße Schokolade)
Gebäck und
Shakes waren selbstverständlich aus eigener Herstellung und farbenfroh
arrangiert. Das war richtig lecker. Es lebe die Wiederholung.
Auf jeden
Fall allen Verantwortlichen ein herzliches Danke schön.
Bonjour de Châteauroux
Französische Schüler aus Châteauroux zu Besuch in der Grafschaft-Bentheim
„Die Landwirtschaft in der Grafschaft-Bentheim ist hoch
spezialisiert und interdisziplinär optimiert“, so eine Aussage eines
französischen Schülers im Rahmen eines Treffens der Praktikanten und Landwirte
in der Gaststätte Heilemann in Wietmarschen.
Seit 2007 verbringen französische Schüler/innen jedes Jahr vier
Praktikumswochen hier in der Grafschaft-Bentheim in landwirtschaftlichen
Betrieben. Die Schüler/innen absolvieren ihre landwirtschaftliche Ausbildung an
einer Berufsschule im Raum Châteauroux, Bourges und Tours, ca. 200 km südlich
von Paris. Während ihres Aufenthalts vom 1. Juni bis zum 28. Juni 2012 lernen
die Praktikanten unsere regionale Landwirtschaft und ihre Leistungsfähigkeit
kennen. Untergebracht sind die Schüler/innen bei Landwirten. Neben den
beruflichen Aufgaben in den landwirtschaftlichen Betrieben ermöglichen die
Landwirte den Praktikanten auch einen Einblick in den vor- und nachgelagerten
Bereich der Landwirtschaft, wie z. B. des Futtermittelherstellers Rothkötter in
Meppen oder des Landmaschinenherstellers Lemken in Alpen. Außerdem werden die
Schüler die Meyer- Werft in Papenburg besichtigen.
Um die Schul- bzw. Schülerpartnerschaft zwischen den
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen (HBS) des Landkreises
Grafschaft-Bentheim in Nordhorn und der Lycée agricole in Châteauroux zu
vertiefen, ist eine Fahrt nach Frankreich im September geplant, an der
Landwirte, Lehrer und Auszubildende zum Beruf „Landwirtin“ bzw. „Landwirt“
teilnehmen werden. In Frankreich können unsere Schüler z. B. gefördert durch das
Bildungsprogramm der EU für die berufliche Erstausbildung dann ihr Fachwissen
und –können erweitern und betriebliche Erfahrungen sammeln.

Dank des unermüdlichen Engagements der Landwirtinnen und
Landwirte in der Grafschaft-Bentheim insbesondere von Hartmut und Hilde Küper,
Jürgen und Rita Diekjakobs sowie Martin und Almut Loxtermann ist die Anzahl der
französischen Praktikanten stetig gewachsen
Schau nicht weg – zeig Zivilcourage !
Projektpräsentationen der Schülerinnen und Schüler der HBS Nordhorn
zum Tag der
Zivilcourage
Dass die Auszeichnung
„Schule gegen Rassismus-Schule mit Courage“ nicht nur eine leere Hülse,
sondern gelebte Tatsache ist, zeigten die Schülerinnen und Schüler der HBS am
15.03.2012. An diesem Tag präsentierten sie auf Initiative ihrer
Schülervertretung sowie deren Beratungslehrkräften Frau M. Hantke und Frau M.
Brüggemann ihre bis zum 14.03.2012 erarbeiteten Projekte in den Klassenräumen
der HBS.
„Zivilcourage ist
der Mut, überall unerschrocken seine Meinung zu vertreten. Tagtäglich werden wir
mit Situationen konfrontiert , in denen Zivilcourage gefordert ist “,
so Frau Hantke in der
Eröffnungsrede .
Das zeigte sich dann
auch in der Bandbreite der Themenauswahl der Projekte sowie deren Aufbereitung
durch ausgewähltes Infomaterial, gezielte Umfragen, Audiospots und Kurzvideos
einzelner Schülergruppen.
Die von den Schülern
erarbeiteten Projekte wie
-
„Nichts gelernt“( Rap ) ,
-
Verhaltensregeln und Handlungsmöglichkeiten im Ernstfall (Infomaterial),
-
Vorurteile –Typisch?! (Bildergalerie),
-
Gemeinsam gegen Rechts (Fotogeschichte),
-
Mobbing und Rassismus (Umfrage),
-
Stevie Wonder - von Geburt an blind ( Biografie),
-
Wusstest du …? ( Test),
-
„Richtig und Falsch “– Verhaltensschemata im Alltag (Zuordnungsspiel),
-
Neue Schüler sind uns willkommen ( Infomaterial zur Willkommenskultur der HBS)
ermöglichten einen
intensiven und umfassenden Einblick in das Thema Zivilcourage.
Dabei lag der
Schwerpunkt der Präsentationen in der Sensibilisierung für die Thematik sowie
entsprechender Hinweise zum verantwortlichen Handeln.
Um dies zu erreichen,
wurde anhand der Projekte deutlich, dass die allgemeine Aufmerksamkeit gegenüber
den Mitmenschen sich etablieren muss, die Förderung sozialer Kompetenzen in
der Gesellschaft eine stärkere Berücksichtigung erfahren muss und nicht zuletzt
auch die Aneignung von Verhaltensmustern in Notsituationen dringend erforderlich
ist.
Berufliche Zukunft planen -
Berufsorientierende Praxistage im Berufsbildungszentrum-
400 Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und
Realschulen arbeiten an GBS, HBS und KBS
400
junge Schülerinnen und Schüler waren in der Woche vor den Osterferien im
Berufsbildungszentrum des Landkreises Grafschaft Bentheim zu Gast, um an dem
Angebot der drei Berufsbildenden Schulen, den berufsorientierenden Praxistagen
teilzunehmen.
Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen von
verschiedenen Haupt- und Realschulen im Landkreis nahmen am Unterricht in den
verschiedenen Ausbildungsbereichen der GBS, HBS und KBS teil.
Zu Besuch waren bei diesem wiederholten Durchgang die
Grund- und Hauptschule Gildehaus, die Haupt- und Realschule Neuenhaus, die
Hauptschule Emlichheim, die Realschule Emlichheim, die Hauptschule Uelsen, die
Realschule Uelsen, die Realschule Schüttorf und die Wilhelm-Busch-Schule
Schüttorf. Die Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Lehrkräften begleitet.
Ziel der Praxistage ist Berufsorientierung, die
Berufserkundung und die Festigung der Berufswahlentscheidung. Dazu arbeiten die
Schülerinnen und Schüler in den BBS theoretisch und praktisch an Berufsinhalten
und Projekten. Es soll dazu beitragen werden, dass die jungen Menschen
spätestens nach Beendigung ihrer allgemein bildenden Schulzeit wissen und sicher
sind, welchen Ausbildungsberuf bzw. welches Berufsfeld sie anstreben.
Nach Abschluss der Praxistage werden die Lernerfahrungen
der Schülerinnen und Schüler anhand einer Teilnahmebescheinigung dokumentiert.
Sie soll hilfreich sein und die Berufswahl positiv begleiten.
Der Termin für die nächsten berufsorientierenden Praxistage
steht schon fest: in der Woche vor den Herbstferien, vom 15. bis 19. Oktober
2012. Auch werden an den Tagen der offenen Tür am 23. und 24. November diesen
Jahres alle Ausbildungsberufe und Berufsfelder vorgestellt.
Für folgende Angebote hatten sich die Schülerinnen und
Schüler angemeldet:
An den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen
–Agrarwirtschaft und Sozialpädagogik- bestand die Möglichkeit die Fachbereiche
Agrarwirtschaft (Floristik, Gartenbau und Landwirtschaft), Hauswirtschaft,
Sozialpädagogik sowie Pflege kennen zu lernen. Neben dem Überblick über die
Möglichkeiten der Berufsausbildung im jeweiligen Fachbereich und Einblicke in
die Fachtheorie standen vor allem fachpraktische Tätigkeiten auf dem Programm.
Durch Pflege und Wartung von Motorsägen, Planung und Erstellung eines
Minigartens, Aussaat von Gemüsepflanzen, Herstellen einer frühlingshaften
Tischdekoration (Agrarwirtschaft), das Erstellen von Spielen zur motorischen
Entwicklung (Sozialpädagogik), Beschäftigungsmöglichkeiten und
Unterstützungsmaßnahmen für ältere Menschen (Pflege) und praktisches Arbeiten
„Rund um Ostern“ (Hauswirtschaft) konnten die Schülerinnen und Schüler
Erfahrungen im jeweiligen Berufsfeld sammeln.
In den Kaufmännischen Berufsbildenden Schulen (KBS) wurden
den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klassen mit Hilfe
ökonomischer Unterrichtsinhalte vielseitige Kenntnisse für die Tätigkeiten des
modernen kaufmännischen Handelns und Wirtschaftens vermittelt. Dabei erlangten
die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen Einblicke in die
erfolgreiche Vermarktung von Produkten (Marketing), in die Anwendung moderner
Software im Bereich der Informations- und Kommunikationstechniken und in die
praktische Umsetzung der Unterrichtsinhalte in den Wirtschaft-live-Projekten (Travel-X,
do-IT, shop4u, PrintStar). Um die Berufswahl zu erleichtern wurden den
Schülerinnen und Schülern außerdem Inhalte und Kompetenzen ausgewählter
Ausbildungsberufe (z.B. Einzelhandel, Lagerlogistik, Großhandel, Büroberufe)
veranschaulicht.
10 verschiedene Fachbereiche standen bei diesem Durchgang
an den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen zur Verfügung. Auch hier wurden den
interessierten Schülerinnen und Schülern verschiedene Ausbildungsinhalte
praktisch und theoretischen vermittelt. Dadurch erlangten sie vertiefende
Einblicke in den späteren Berufswunsch. Am Rande wurden häufig
auch berufsspezifische Fragen zur Ausbildung beantwortet,
denn erst bei der tatsächlichen Arbeit fällt dem jungen Nachwuchs die eine oder
andere Frage noch ein.
Die Vielfalt der Berufe spiegelte sich somit auch an Umfang
und Verschiedenheit der geleisteten Arbeiten wider. Von der Herstellung selbst
gemachter Nudeln über Eierspeisen bis hin zu einem Frühstücksbüffet reichten die
Tätigkeiten in der Gastronomieküche. Parallel dazu wurden Eindeckübungen
durchgeführt, Milchshakes hergestellt und verkostet. In der Holzabteilung wurden
CD-Ständer hergestellt, die die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen
konnten. Autos und Technik waren in der KFZ-Abteilung sehr gefragt. Reifen
wurden auf- und abgezogen, ausgewuchtet und montiert, eine Lichtanlage mit
Fahrlicht geschaltet und ein Motor wieder zum Leben erweckt. Im Metallbereich
wurde anhand eines Aufrisses eine Uhr hergestellt. Im Farb- und
Raumgestaltungsbereich wurde geschliffen, Applikationen von Dispersionsfarbe,
Schablonenherstellung und Kreativtechniken angewendet. Im Elektrobereich wurden
folgende Arbeiten ausgeführt: Zurichten von Leitungen, Einlöten von
Kupferdrähten, Widerständen und elektronischen Bauteilen (Diode, LED,
Transistor),
Herstellen einer Blinkschaltung (astabile Kippstufe),
Laborsteckübungen zu Installationsschaltungen (Aus-, Serien-, Wechselschaltung)
und Zeichnen mit einem CAD Programm (Autosketch
Förderverein der HBS
organisiert „motorische“ Bewegung und übergibt der Schulgemeinschaft ein Auto.

Mit großer Freude
übernahmen die Schülerinnen und Schüler der HBS den Autoschlüssel für
ein Auto, gespendet von den Firmen Naber (Naber GmbH), Krüp (Grafschafter
Autozentrale), Rigterink (Logistikgruppe), Sobott (Sobott GbR) und Veddeler GmbH
(Gildehaus) sowie von den Herren Dietrich Rötterink, Ernst-Friedrich de Witte,
Hans-Otto Apke und Wilhelm Strohm aus den Händen den 1. Vorsitzenden des
Fördervereins der HBS Herrn Naber. Darauf hatten sie lange gewartet.
Herr Naber machte in dem
Gespräch mit den Schülern deutlich, dass es ihm und der Firma Krüp immer ein
Anliegen ist, der Schulgemeinschaft zu helfen, den pädagogischen Alltag besser
bewältigen zu können.
Die Schulleiterin der
HBS , Frau Sicking, bedankte sich, auch im Namen der Schüler, für die großzügige
Spende und erläuterte in kurzen Worten die Notwendigkeit und Verwendung des
Gefährts: Die HBS hat als berufsbildende Schule ein besonderes Interesse daran,
berufliches Handeln und berufliche Selbstständigkeit im pädagogischen Alltag zu
fördern.
Von daher sind in den
Arbeitsfeldern der Hauswirtschaft und Agrarwirtschaft 2 Schülerfirmen
entstanden Die Pro (Hauswirtschaft) Greenies (Agrarwirtschaft), die ihre
selbstproduzierten Waren nach wirtschaftlichen Grundsätzen vermarkten.
Vorrangiges Ziel der
Schülerfirma ist die Vermittlung von Fachwissen in Verbindung mit der
Orientierung an entsprechenden Berufen sowie betrieblicher Abläufe. Dabei werden
auch Grundkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge und das Erlebnis der
individuellen Verantwortung in einem Team für die Arbeitsprozesse erworben.
Bislang ließ sich diese
Aufgabe im schulischen Alltag nur bedingt realisieren, die Spende eines Autos
gibt den Schülerfirmen der HBS jetzt den notwendigen „Motor“, ihre
Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zu organisieren.
„ZwischenMahlzeit
für Gäste der Nachbarschule“
HBS-Berufsfachschule lädt GBS-Einstiegsklasse zur Zwischenmahlzeit ein



Gehört
dieses reichhaltige Buffet zu einer gesunden Zwischenmahlzeit? 18 männliche
GBS-Schüler aus der Berufseinstiegsklasse Metall wunderten sich, dass mit
Hackfleisch gefüllte Crepes, gefüllte Eier, Schokoladenmuffins und viele andere
Gaumenfreuden zu einer Zwischenmahlzeit gehören sollen, wie man sie in der
ersten bzw. zweiten großen Schulpause zu sich nehmen sollte.
Vorausgegangen war dieser Einladung für den 17.02.2012 an die „Jungs“ von der
GBS die Idee, die Lernsituation „Wir laden Gäste zu einer gesunden
Zwischenmahlzeit ein“ nicht, wie sonst üblich, aus dem Kreis der eigenen Schule
einzuladen, sondern männliche Schüler der Nachbarschule als Gäste begrüßen zu
dürfen. Durch den bestehenden Kontakt von Lehrkräften der HBS und GBS ergab sich
diese Einladung als Folge von Beobachtungen, dass die Schüler/innen morgens in
den ersten Stunden zumeist nicht in der Lage waren, dem Unterricht aktiv zu
folgen oder konzentriert mitzuarbeiten. Die meisten hatten auch zuhause noch
kein erstes Frühstück zu sich genommen, als zweites Frühstück, so die
Wahrnehmungen der Lehrkräfte, gab es dann Cola mit Döner.
Mit der
Einladung an die BEK-Metall-Schüler der GBS war die Bitte verbunden, dass die
Schüler einen Fragebogen zu ihrer Ernährung und Ernährungsweise, was das
Frühstück anbelangt, beantworten, dessen Gesamtergebnisse sie auch selber zuvor
im Unterricht grafisch aufbereiteten, gestalteten und visuell darstellten. Diese
Arbeitsergebnisse waren dann auch Ausgangspunkt für die Präsentationsphase nach
der Zwischenmahlzeit an der HBS, als ein Schüler und zehn Schülerinnen den
Gästen von der GBS in verschiedenen Vorträgen erklärten, dass eine gesunde
Mahlzeit z.B. aus Obst und Gemüse und Milch- bzw. Milchprodukten bestehen
sollte. Nur so erhöhe sich die Tagesleistungskurve der Schüler, auch speziell
am Vormittag. Nicht nur diese Vorträge gehörten zu einer bewerteten
Leistungskontrolle, sondern ebenso die Planung und die Zubereitung des Buffets
einschließlich der Vorbereitung und Dekoration des Essraumes.
Interessant
waren die von den Schülern genannten Gründe, warum sie morgens kein gesundes
erstes Frühstück zu Hause zu sich nehmen oder kein Pausenbrot mit in die Schule
nehmen. Da fehle ihnen einfach die Zeit.
Auf die
kritische Frage des Klassenlehrers der BEK, Herrn Junker, ob denn das genossene
„reichhaltige Buffet“ nicht auch zu „üppig“ gewesen sei, antworteten ihm die
Schülerinnen der HBS, dass sie zeigen wollten, was sie bei der
Fachpraxislehrerin Frau Broekman gelernt haben und dass es etwas Besonderes
sein sollte für die männlichen Gäste, die anscheinend mit einem gelungenen
Frühstück eher selten verwöhnt werden.
Ad-hoc-Projekt: „Schüler leiten Gastschüler an“



Zwei Wochen
besuchten Schüler der Vechtetal-Schule die Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden
Schulen. Sie „schnupperten hinein“ in den Schulalltag des
Berufsvorbereitungsjahres.
Dass Schüler
selber Schüler anleiteten, war einem widrigen Umstand zu verdanken, da eine
Fachpraxislehrerin aus gesundheitlichen Gründen ausfiel und die Schüler diese
Aufgabe nun - mit kleinen Hilfen anderer Kolleginnen - übernehmen konnten.
So standen
am 16.02.2012 fachgerechtes Händewaschen, Zubereitung von Obstsalaten,
Quarkspeisen sowie Käse- und Aufschnittplatten mit Garnituren auf dem Programm.
Die
Schülerinnen und ein Schüler der Berufseinstiegsschule Hauswirtschaft und Pflege
zeigten den Gastschülern alle Arbeitsschritte, demonstrierten diese und leiteten
sie an. Dies war ein voller Erfolg, wie Gastschüler und HBS Schüler bemerkten.
Und geschmeckt hat es auch noch.
2.
Schulinterner Vortragswettbewerb
Im Rahmen ihrer dreijährigen
Ausbildung zur Helferin in der Hauswirtschaft initiierten die Lehrerinnen
Friederike Nordlohne und Katharina Preuß in der Berufsschule das zweite Mal
einen schulinternen Vortragswettbewerb.

Die Schülerinnen bereiteten einen
Kurzvortrag zu unterschiedlichen Themen wie: „Was hat die Ernährungspyramide
mit dem BMI zu tun?“, „Fachgerechtes Servieren und Abservieren“, „
Betriebshygiene vor Ort“, „Wie wird Gemüse fachgerecht gelagert?“ und
„Voraussetzungen für eine gute Teamarbeit“ vor. Sie erstellten selbstständig
eine Gliederung und beschrifteten Karteikarten, des Weiteren übten sie sich das
zweite Mal an einem Rednerpult im Vortragen.
Am 18.11.2011 stellten die Auszubildenden dann ihren Kurzvortrag nicht nur den
Prüferinnen, sondern auch Schülerinnen und Schülern der Einjährigen
Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege vor. Diese hatten nämlich die
Aufgabe, den Auszubildenden nicht nur zuzuhören, sondern sie sollten die
Vorträge auch beurteilen, was bei der Endbewertung durch die Lehrer
berücksichtigt wurde.
Den 1. Preis des Vortragswettbewerbes belegten Serap Kurt und Katharina de
Pascalis, der 2. Preis ging an Yvonne Kieft und den 3. Preis erhielt Vjosa Lajci.
Die Schülerinnen betonten anschließend, dass diese Aufgabe auch dieses Mal eine
große Herausforderung für sie gewesen war, die sie trotz anfänglicher Nervosität
mit Erfolg bewältigen konnten.
Mit diesem Jahrgang wurde der
Vortragswettbewerb der zukünftigen Helferinnen in der Hauswirtschaft ein letztes
Mal durchgeführt. Die bisherige Ausbildung wird von dem Bildungsangebot zur
Fachpraktikerin Hauswirtschaft abgelöst.
Landrat Kethorn stellt sich kritischen Schüler-Fragen an den HBS
Da
wunderten sich die Schüler und Schülerinnen, als sofort ein Rückruf von Herrn
Kethorn, und zwar persönlich, aus der Chefetage der Kreisverwaltung bei ihnen
einging. Ebenso überrascht waren Sie, dass der Landrat ihre Briefe, die sie im
Rahmen des Politikunterrichts – zunächst gedacht als kreatives Planspiel –
geschrieben und tatsächlich abgeschickt hatten, nicht einfach schriftlich
beantworten, sondern sich lieber selber den kritischen Fragen der Schülerinnen
und Schüler direkt in der Schule stellen wollte.
So konnten die Schülerinnen und
Schüler aus zwei Klassen der Fachoberschule Sozialpädagogik des 12. Jahrgangs
zusammen mit ihrer Politiklehrerin Katharina Preuß den neu wiedergewählten
Landrat zu einer gemeinsamen Schulveranstaltung an den Hauswirtschaftlichen
Berufsbildenden Schulen des Landkreises Grafschaft Bentheim am 07. November 2011
begrüßen. Die Schülerinnen und Schüler hatten diesen Unterricht speziell
vorbereitet in der Weise, dass sie ihre Kritikpunkte, die sie im Laufe der
Kommunalwahlen in Briefform artikuliert hatten, nun geordnet nach
Themenbereichen mit dem Wahlsieger erörtern konnten. Die Gesprächsleitung wurde
von den Schülerinnen Lara Krause und Caren-Mareike Ahuis übernommen und alle
Mitschüler stellten Fragen, die konkret auf den Lebensbereich der jungen Leute
bezogen waren: „Warum ist eine Schülermonatskarte für Sek. II Schüler so
teuer?“, „Kann der Landkreis für eine Verbesserung bei der Anbindung
abgelegener Ortschaften beim Schülertransport sorgen?“, „Ist in Zukunft mit
einer Zugverbindung zwischen Nordhorn und Bad Bentheim zu rechnen?“ Hinsichtlich
einer weiteren Übernahme von Kosten für den Schülertransport erwachsener Schüler
konnte der Landrat aufgrund erheblicher Mehrkosten von ca. 800.000,00 € den
Zuhörern zwar keine Hoffnungen machen, wohl aber hinsichtlich des
Schienennahverkehrs, weil der Landkreis durch verschiedene Gutachten u.a.
Maßnahmen in diese Richtung tätig ist und tätig sein wird. Die Politik, so
Kethorn, habe das „auf der Tagesordnung“.
Sehr breiten Raum in der
Landrat-Schüler-Debatte nahm das aktuelle und auch brisante Thema des
Wahlkampfes ein, nämlich die Situation in der Euregio-Klinik als Folge der
Krankenhausfusionierung. Hier musste der Landrat sich zahlreiche Berichte
seitens der Schülerinnen und Schüler über diverse Schwächen und Mängel bei der
Patientenversorgung anhören. Er zeigte sich an dieser Stelle ernst und
persönlich betroffen, weil es sich seiner Meinung nach um „geballte negative
Kritik“ handelt, die sich auf Missstände bezieht, die es so nicht geben dürfe.
Hier spielen nach Auffassung des Landrats grundsätzlich Strukturunterschiede bei
der Zusammenlegung eine Rolle, weil man Häuser zusammenführen musste, die
„unterschiedliche Philosophien“ besaßen, was er in dieser Komplexität und
Sensibilität nicht erwartet habe. Kethorn sagte wörtlich: “Für eine solche
Fusion gibt es kein Lehrbuch.“ Der Landrat versicherte außerdem, dass es Anfang
2012 mit Abschluss der Bauarbeiten in der Euregio-Klinik zu Verbesserungen
kommen werde, speziell in der zentralen Patientenaufnahme.
Weitere Themen wie Bafög, Erhöhung der
Polizeipräsenz an markanten Punkten und stärkere Kontrollen von Jugendlichen bei
unerlaubtem Alkoholkonsum kamen ebenso zur Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht, wie ein „realer“ Politiker auf
ihre Fragen direkt einging, sie sogar um weitere Anregungen bat und sie damit
als Gesprächspartner ernst nahm.
Spende an das Friedensdorf Oberhausen
Die
Klasse BXQ 22 überreicht dem Friedensdorf Oberhausen einen symbolischen Scheck
über 1635€. Diese Summe hat die Klasse selbständig durch einen Spendenlauf und
Kuchenverkauf an der hbs gesammelt. Im Friedensdorf Oberhausen leben Kinder aus
Kriegs- und Krisengebieten, deren schweren Verletzungen in den Heimatländern
nicht ausreichend medizinisch behandelt werden können. Im Rahmen der
Klassenfahrt ins Friedensdorf konnten die Schülerinnen durch zahlreiche
Begegnungen und gemeinsames Spielen und Basteln mit den Kindern einen wichtigen
Teil friedenspädagogischer Bildungsarbeit hautnah miterleben
„Helfen kann jeder! Auch Sie“
Am 14.10.2011 besuchte
DRK-Ausbildungsleiter Christoph Hehsling die Klassen der Einjährigen
Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege. Die Idee, sich
„Erste-Hilfe-Maßnahmen“ praxisnah und vor Ort anzusehen, kam hierbei von einer
Schülerin, die auch erste Kontakte zu Herrn Hehsling hergestellt hatte.




Die Klassen BEH-1 und BEH-2 beschäftigten sich bereits schon im Fachtheorie- und
besonders im Fachpraxisunterricht eingehend mit Erste-Hilfe-Maßnahmen, die
während der Praxis, z.B. in der Küche und in der Wäschepflege, aber auch im
Alltag angewendet werden müssen. Herr Hehsling konnte also bereits Wissen, das
bei den Schülerinnen vorhanden war, vertiefen und erweitern.
Schon zu Beginn der Veranstaltung kritisierte Herr Hehsling die weit verbreitete
Mentalität des „Wegguckens“, wenn ein Mensch Erste Hilfe benötigt. Er forderte
von den Schülerinnen mehr Zivilcourage, denn jeder kann helfen.
Konkret demonstrierte er zuerst bei Säuglingen die lebensrettenden Handgriffe
bei Bewusstlosigkeit. Anschließend stellte er den Schülerinnen die Frage, was zu
tun ist, wenn eine Person auf dem Boden liegt und sich nicht regt.
Alle Schülerinnen lernten anschließend von Herrn Hehsling, dass man den
Betroffenen erst ansprechen und anfassen muss, um das Bewusstsein zu überprüfen.
Bei Bewusstlosigkeit muss der Ersthelfer laut um Hilfe rufen, um andere
auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen. Anschließend überprüft man die
Atmung. Wenn eine Atmung des Betroffenen vorhanden ist, muss man die stabile
Seitenlage durchführen. Dann erst wird der Notruf 112 gewählt. Durch die
stabile Seitenlage werden nämlich die Atemwege freigehalten, so dass Erbrochenes
und Blut ablaufen können. Der Betroffene sollte dann weiterhin beruhigt und
betreut werden, es sollten wiederholt das Bewusstsein und die Atmung überprüft
werden.
Das nächste Thema behandelte die Frage: „Was kann man tun bei epileptischen
Krampfanfällen?“ Selbstverständlich sollte der Notruf 112 gesetzt werden,
beantwortete Herr Hehsling die Frage. Der Kopf sollte abgepolstert werden, auch
sollte man auf das eingehen, was die betroffene Person dem Ersthelfer zeigt.
Da auch schon einige Schüler einen Führerschein besitzen, aber auch die anderen
wissen müssen, was zu tun ist, wenn eine Person nach einem Unfall bewusstlos in
einem Auto sitzt, übten die Schüler die Rettungsaktion „Bewusstlos im Auto -
Heraus aus dem Auto“.
Des Weiteren entfernten die Schüler von einem Motorradfahrer den
Motorradhelm. Dieser muss, laut Herrn Hehsling, entfernt werden, da sonst die
stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit nicht durchgeführt werden könne.
Im Laufe der Schulung wurden weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verschlucken,
bei Verbrennung und bei Insektenstichen angesprochen.
Zwischendurch stellte der Referent immer wieder die Frage: „Wie lautet die
Telefonnummer des Notrufs?“ „112“, antworteten die Schülerinnen. Welche Nummer
wähle ich in Bayern?“ „112“, war auch hier die treffende Antwort. Zum Abschluss
des Vormittags betonte Herr Hehsling: „Helfen kann jeder! Auch Sie!“
In Anbetracht der durchweg positiven Resonanz der Schülerinnen auf die
Demonstrationen und Ausführungen seitens Herrn Hehsling und der Tatsache, dass
noch manche Themen wie Herz-Lungen-Massage u.a.m. aus Zeitgründen nicht
behandelt werden konnten, sollte eine Fortsetzung dieser Veranstaltung unbedingt
ins Auge gefasst werden.
Verkehrssicherheitswoche 2011
„Ausbilderinnen vor Ort“
Am
13.09.2011 besuchten Ausbilderinnen aus dem Bereich Hauswirtschaft die Klassen
der Einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege. Sie stellten dabei
das Anforderungsprofil einer Hauswirtschafterin/eines Hauswirtschafters vor und
beantworteten ausführlich die Fragen der Schülerinnen.


Die Klassen
BEH-1 und BEH-2 beschäftigten sich seit dem Beginn des neuen Schuljahres im
Lernfeld „Die Berufsausbildung mitgestalten“ intensiv im Unterricht mit dem
Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin. Sie lernten die
vielfältigen Einsatzgebiete und Aufgaben der hauswirtschaftlichen Fachkräfte
kennen, leiteten daraus ein Anforderungsprofil ab und setzten dieses in
Beziehung zu den eigenen beruflichen Interessen.
Zum Abschluss dieser Unterrichtseinheit konnte das theoretisch erworbene Wissen
am 13.09.2011 praktisch überprüft werden. Drei Ausbilderinnen, deren
Tätigkeitsbereiche Altenhilfeeinrichtungen bzw. ein Haushalt eines
landwirtschaftlichen Unternehmens sind, berichteten nämlich aus dem Berufsleben
einer angehenden Hauswirtschafterin bzw. eines Hauswirtschafters. Sie stellten
das Anforderungsprofil vor, über das sie als Ausbilderinnen verfügen. Im
Besonderen erwähnten sie nicht nur die Schlüsselqualifikationen wie
Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit usw.,
die die Betriebe von ihren zukünftigen Auszubildenden erwarten, sie gaben
darüber hinaus auch eindrucksvolle Beispiele aus der beruflichen Perspektive.
Im Laufe der Gesprächsrunde stellten die Schülerinnen dann auch noch
umfangreiche Fragen an die Ausbilderinnen, die diese genau und praxisnah
beantworten konnten. Dies war eine durchaus gelungene Veranstaltung wie
Ausbilderinnen, Schüler und beteiligte Lehrer befanden, die deshalb im nächsten
Jahr auf jeden Fall wiederholt werden sollte.
Schülervertretung der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen organisiert Theaterstück „Unter
uns“
Gelungener Start in das neue
Schuljahr mit „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
.
Die Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen verfügen über
eine Schülervertretung (SV), die sich aktiv in der Gestaltung der Schule
einbringt und versucht, Anregungen und Aktionen der Schülerschaft umzusetzen. Im
Rahmen ihrer Arbeit hat die Schule am 20.03.2009 den Titel „Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen bekommen. Die Patenschaft für dieses
Projekt hat seiner Zeit der gebürtige Nordhorner Schlagersänger Bernhard Brink
übernommen. Seitdem werden jährlich verschiedene Projekte in der Schule
durchgeführt. So wurde im letzten Schuljahr aus Reihen der SV der Wunsch an die
SV- Beratungslehrerinnen, Frau Brüggemann und Frau Hantke, herangetragen, ein
Theaterstück zum Thema „Vorurteile gegenüber Menschen mit ausländischer
Herkunft“ zu initiieren.
Mit sehr viel Engagement haben Aileen Korte, Pierre Weßling,
Marcel Böhm, Sarah, Jennifer Scholten, Lena, Lynn Hunthammer vor und auch in den
Ferien die unterschiedlichen Rollen des Theaterstückes „Unter uns“ einstudiert,
das Bühnenbild gestaltet und die Veranstaltungen vorbereitet. An vier Tagen
hatten alle Klassen die Möglichkeit, sich das Theaterstück anzuschauen und sich
in der anschließenden Diskussion zum Thema „Vorurteile in der Gesellschaft“ zu
beteiligen. Dabei berichteten die Schüler über eigene Erfahrungen und zeigten
gemeinsam Handlungsalternativen in Alltagssituationen auf, die auch kontrovers
von ihnen diskutiert wurden. Die Schulleiterin der HBS, O´StD Islind Sicking,
lobte den Einsatz der beteiligten Schüler sehr und wies daraufhin, dass die HBS
sich als ein Ort des Miteinander- und Voneinander Lernens sieht und starke
Akzente auf den interkulturellen Dialog setzt, um Vorurteile aus dem Weg zu
räumen und eine Chancengleichheit herzustellen.
„Eine Lücke bleibt“ – Verabschiedung von vier Kollegen an den
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen
„Seit vielen Jahren ist unsere Schule erfolgreich für ihre Schüler da “, so die
Schulleiterin Frau OSTD’in Sicking in ihrer Rede zur Verabschiedung der vier
Kollegen in den Ruhestand an den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen
–Agrarwirtschaft und Sozialpädagogik-
„Dieser Erfolg “,so die
Schulleiterin weiter, „ ist letztendlich auch auf den besonderen Elan und die
überragende Einsatzbereitschaft der Kolleginnen und des Kollegen - deren
Pensionierung jetzt ansteht- in den jeweiligen Aufgabenbereichen zurückzuführen.
Dafür gilt unser Dank.“
Zu Beginn der Laudatio
stellt die Schulleiterin die herausragende Lehrtätigkeit der Kollegin Frau
Heike Lipkowski vor. Frau H. Lipkowski nahm ihren Dienst an der berufsbildenden
Schule am 01.08.1976 auf und war 35 Jahre an der Schule tätig.
Neben ihrer Lehrtätigkeit
in den unterschiedlichsten Ausbildungsgängen der berufsbildenden Schule
engagierte sie sich u.a. in der landesweiten Kommission zur Bearbeitung der
Rahmenrichtlinien im Bereich der Textiltechnik in der gymnasialen Bildung
sowie in der Fachschulausbildung.
Weitere
Aufgabenschwerpunkte waren die Umsetzung der Lernmittelfreiheit , der
Initiierung sowie die formale und inhaltliche Strukturierung der
Berufsfachschule Sozialassistenz –Schwerpunkt Familienpflege und der Aufbau und
die Organisation der schulinternen Schülerfirma.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit
als Beratungslehrkraft war sie immer Ansprechpartnerin für Schülerinnen und
Schüler aller Ausbildungsgänge und im Besonderen hilfreiche und unterstützende
Beraterin der Schülerinnen und Schüler in der Berufsvorbereitung.
Der Laudatio der
Schulleiterin folgt dann die –auch hier mit großem Bedauern der Schülerinnnen
,Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen, nun aus dem aktiven Schuldienst
ausscheidende Kollegin Frau U. Gehring.
Frau Gehring hat ihren
Dienst am 01.04.1971 an den berufsbildenden Schulen aufgenommen und blickt von
daher auf 40 Jahre aktiven Dienst zurück.
Ihr Aufgabenschwerpunkt als
routinierte und engagierte Fachlehrkraft lag schwerpunktmäßig im Rahmen der
Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im Textilbereich.
Des weiteren war Frau
Gehring Mitglied des Prüfungsausschusses im Ausbildungsbereich der
Hauswirtschaft sowie im Prüfungsausschuss des alljährlichen hauswirtschaftlichen
Berufswettbewerbs. Die besondere - sowohl fachliche als auch persönliche-
Befähigung der Pädagogin bleibt nachhaltig sowohl bei
Auszubildenden als auch bei
Kollegen im Gedächtnis verhaften.
Der Laudatio der
Schulleiterin folgt die nun ausscheidende Kollegin Frau B. Lamann.
Sie begann ihren Dienst am
14.04.1974 und blickt auf eine erfolgreiche und langjährige Schultätigkeit
zurück.
Ihre Lehrtätigkeit umfasste
die Bereiche Textil und Versorgung in den unterschiedlichsten Ausbildungsgängen
der berufsbildenden Schule.
Besonders hilfreich und
dankeswert ist ihr Einsatz in der Hilfestellung bei der Erstellung der
Stundenpläne des fachpraktischen Unterrichts der Kolleginnen und Kollegen in
den Bereichen der Hauswirtschaft und Pflege. Dabei war es ihr ein besonderes
Anliegen, in der Ausgestaltung und Terminierung der Pläne, sowohl den
Auszubildenden als auch den Kolleginnen gerecht zu werden.
Das Ende der Laudatio
krönte der ausscheidende Kollege D. Scholten. Herr Scholten nahm seinen Dienst
an den berufsbildenden Schulen am 01.08.1977 auf und war somit 34 Jahre im
aktiven Schuldienst.
Herr Scholten hat über
viele Jahre den fachpraktischen Unterricht im agrarwirtschaftlichen
Ausbildungsbereich sowie im Bereich Gartenbau geprägt. Seinem Naturell des
unermüdlichern Arbeiters folgend, engagierte er sich mit seinen Schülern in
den unterschiedlichsten Projekten.
Auch für die Kolleginnen
und Kollegen war er immer Ansprechpartner und hilfreicher Ratgeber bei
Fragestellungen z. B. der Holzbearbeitung oder auch alltäglichen handwerklichen
Problemen.
Am Ende der Laudatio der
Schulleiterin wird deutlich „Eine Lücke bleibt“ –aber , es ist wunderbar -
sowohl für die Auszubildenden als auch für die Kollegen – mit diesen Menschen
eine Zeit verbringen zu dürfen.
Gute Perspektiven für Erzieher
28 Auszubildende erhalten ihre staatliche Anerkennung


gn Nordhorn. Im Rahmen einer Feierstunde übergab die Schulleiterin Islind
Sicking die Abschlusszeugnisse zum staatlich anerkannten Erzieher. Mit diesem
Abschluss wurde sowohl die Berechtigung zum direkten Einstieg in den
beruflichen pädagogischen Alltag erworben als auch die Möglichkeit zum Studium
an Fachhochschulen. „Die beruflichen Perspektiven für die Absolventen, ihr
professionelles Können in den pädagogischen Alltag einzubringen, sind momentan
als gut zu bezeichnen“, teilte die Hauswirtschaftliche Berufsbildende Schule
in Nordhorn mit.
Dies sind die Absolventen: Fachschule Sozialpädagogik; Klasse FSO2-1
(Klassenlehrerin Regina Klein): Silvia Abend, Lilia Herzog, Timo Knüver,
Christin Ullrich (alle Nordhorn), Sandra Greskamp (Lingen), Büsra Güvenc (Schüttorf),
Sarah Kamphuis (Wilsum), Lina Klewing, Mareen Raterink (beide Wietmarschen),
Kevin Krien, Tina Selker (beide Bad Bentheim), Christian Oppermann
(Neuenhaus), Julia Reimche (Samern), Birte Reiners (Emlichheim), Madlen
Schüürmann (Itterbeck).
Fachschule Sozialpädagogik; Klasse FSO2-2 (Klassenlehrerin Karina Schwering):
Ines Bonke, Maren Freiherr (beide Bad Bentheim), Angela Gerritzen, Marina
Kiewit, Stefanie Kunert, Esra Menevseoglu, Jennifer Reith, Simone Rupprecht,
Stephanie Smit (alle Nordhorn), Florian Höft (Veldhausen), Sarah Weerning (Schüttorf),
Stephanie Weßling (Osterwald), Melanie Willen (Uelsen).
Abschlusszeugnisse für zwölf Junglandwirte
Beruf erfordert lebenslanges Lernen

ke Nordhorn. Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Mittwoch vergangener
Woche zwölf Absolventen der Einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft an den
Hauswirtschaftlich Berufsbildenden Schulen im Fachbereich Agrarwirtschaft und
Sozialpädagogik in Nordhorn verabschiedet. Sie haben nach einer Berufsausbildung
zum Landwirt die Einjährige Fachschule Agrarwirtschaft besucht und die Prüfung
zum „Staatlich geprüften Wirtschafter“ mit Erfolg bestanden. Während ihrer
Ausbildung bekamen sie einen Einblick ins Betriebsmanagement und vertieften die
Kenntnisse in Produktions- und Verfahrenstechnik unter naturwissenschaftlichen
und betriebswirtschaftlichen Aspekten sowie der Qualitätssicherung und
Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion.
Der fachspezifische Vollzeitunterricht wurde durch Projektarbeiten auf den
elterlichen Betrieben ergänzt. So führten die Fachschüler im vergangenen
Schuljahr im Rahmen ihres Unterrichtsfaches „Berufs- und Arbeitspädagogik“ ein
Kindergartenprojekt mit dem St. Josef Kindergarten aus Nordhorn auf dem Betrieb
des Mitschülers Carsten Brüggemann in Halle durch. Unter der Leitung von Ute
Lindemann wurde den kleinen Hofbesuchern an einem Vormittag die moderne
Landwirtschaft an verschiedenen, von den Fachschülern geplanten und betreuten
Stationen, altersgerecht näher gebracht.
Die Schülerrede auf der Entlassungsfeier hielt der Absolvent Dirk Nyhoff aus
Gölenkamp. Mitschüler stellten anschließend die schönsten Projekte der Klasse
vor, wie die Klassenfahrt nach Berlin und die Fahrt nach Polen.
Zur feierlichen Übergabe der Abschlussurkunden waren nicht nur Eltern und
Lehrer, sondern auch Freunde, sowie einige Ehrengäste der Einladung in das
Schulgebäude am Bölt gefolgt. Islind Sicking eröffnete die Feier und gratulierte
den Absolventen zur bestandenen Prüfung. „Ihr habt eine weitere Station Eurer
beruflichen Lebensreise erfolgreich beendet und mit dem Abschluss Einsatz, Mühe
und Durchhaltevermögen bewiesen“, so die Oberstudiendirektorin. Wer
verantwortungsvoll als Wirtschafter handeln will, muss weiterhin fleißig sein,
muss seine Kenntnisse und Fähigkeiten ständig erweitern. Die an einen
Wirtschafter gestellten Anforderungen in der heutigen Zeit sind hoch und
erwarten lebenslanges Lernen, erinnerte Sicking.
Auch Gerald Hesping, Vorsitzender der Kreislandjugend Grafschaft Bentheim und
selber ehemaliger Fachschüler gratulierte den Absolventen zu ihrer Leistung. Er
sieht positiv in die Zukunft der jungen Landwirte, denn Fachkräfte werden in der
Landwirtschaft immer mehr gebraucht.
Die Zeugnisse überreichten Islind Sicking und Klassenlehrer Heinrich
Marheineke.
Die Absolventen der einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft sind: Markus
Gravelmann aus Wietmarschen, Friedo Helweg aus Ringe, Sinus Hoppen aus
Osterwald, Guido Lohmann aus Bad Bentheim, Christian Lübbers aus Wietmarschen,
Dirk Nyhoff aus Gölenkamp, Jaro Reimink aus Nordhorn, Dirk Schulte-Siering aus
Bad Bentheim, Steffen Schürmann aus Wietmarschen, Marc Stollwerk aus Bad
Bentheim, Hendrik Vette aus Ringe und Jan Wiegmink aus Hoogstede.
Jana in Dänemark

Projektträger: BBS-SYKE EUROPASCHULE
Auf den Spuren des alten Ägypten“
Im
Rahmen ihrer Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ initiierten
Schülerinnen der Hauswirtschaftlich Berufsbildenden Schulen –Agrarwirtschaft
und Sozialpädagogik - erstmalig mit Schülerinnen und Schüler der
Grundschule Blanke im Rahmen des Freizeitangebotes das Projekt „Auf den
Spuren des alten Ägypten“.
Mit der Gestaltung von Projekten stiften die angehenden Erzieherinnen
Identität. Die Kinder beschäftigen sich - unter Anleitung der angehenden
Erzieherinnen- vertiefend mit einer sie besonders interessierenden Thematik
Zielsetzung dabei ist es,
-
das
Selbstvertrauen der Kinder zu stärken
-
Umweltkenntnisse und Umweltverständnis zu erwerben Bereitschaft zur
Kommunikation zu entwickeln und Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Die
Projektergebnisse sind in einer Ausstellung im Obergeschoss der Vechte
Arkaden (ehemals Spielewelt) zu bestaunen. Der Weg lohnt sich.
Ein ganz besonderer Dank geht an die Geschäftsstellen der Vechte Arkaden für
ihre freundliche Unterstützung.
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie die Auszubildenden der
Fachschule Sozialpädagogik laden alle Grafschafter Bürgerinnen und Bürger
herzlich ein, sich den Spuren des alten Ägyptens zu nähern.
Wann :
vom 19.01. – 26.02.2011
Wo
: im Obergeschoss der Vechte Arkaden
14
Hauswirtschafterinnen erfolgreich beim Berufswettbewerb

GN nordhorn. Ein volles Programm hatten die 14 angehenden
Hauswirtschafterinnen beim Kreisentscheid des Berufswettbewerbs der
Deutschen Landjugend an den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen in
Nordhorn. Theoretischen Fragen zum Allgemeinwissen und zu berufsbezogenen
Themen folgten Praxistests: Dabei sollten die jungen Frauen verschiedene
Gemüse und Dips unter Verwendung von Milchprodukten fachgerecht zubereiten.
Im Anschluss mussten sie eine kurze Eigenbewertung ihres Produktes und ihrer
Vorgehensweise vornehmen.
Eine weitere praktische Aufgabe bestand darin, eine Trommelfüllung
Schmutzwäsche bis zum Waschgang vorzubereiten. Vor den Augen der
Richterinnen, überwiegend Hauswirtschaftsmeisterinnen, musste die Wäsche
passend nach Farbe und Material sortiert werden und im Anschluss das
geeignete Waschmittel ausgewählt werden.
Außerdem mussten die Teilnehmerinnen einen Vortrag für eine fiktive
Berufsinformationsveranstaltung vorbereiten und darin das Berufsbild der
Hauswirtschafter/in vorstellen.
Aus dem Berufswettbewerb geht Jasmin Wichert aus Nordhorn als dritte
Siegerin hervor. Auf dem zweiten Platz landet Mareike Wolterink. Die
Nordhornerin liegt damit nur knapp hinter der Erstplatzierten Miriam Köster
aus Nordhorn. Sie konnte sich am Ende mit knapp 84 von 100 möglichen Punkten
durchsetzen und fährt am 17. März zum Bezirksentscheid nach Cloppenburg. ke/Foto:
Ernst
Schülerinnen der
Hauswirtschaftlich Berufsbildenden
Schulen
unterstützen die
Herzkissen
Jede achte Frau
erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Ziel der bundesweiten
Aktion mit vielen ehrenamtlichen Näherinnen ist es, jeder
Brustkrebspatientin ein Herzkissen zu
schenken, um die Schmerzen nach einer Operation zu lindern.
Die Narbe nach
der Operation sitzt in der Achselhöhle, der Schmerz zieht bis in den Arm.
Das Kissen wird unter den Arm geklemmt .Es ist schön weich und schützt vor
unangenehmen Druck an der operierten Stelle. Das
Herzkissen reduziert so die Schmerzen:
-
die durch den
chirurgischen Eingriff entstanden sind
-
die durch
Schwellungen und Druck nach der Operation unter dem Arm aufkommen
-
die durch
Schulterspannungen entstehen
-
die etwa beim
Husten auf die Wunde wirken
-
die durch
plötzliche Stöße z.B. im Straßenverkehr entstehen.
Die Schülerinnen
und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres im Bereich Hauswirtschaft nähen
dazu unter Anleitung und mit Unterstützung ihrer Fachlehrkraft Frau U.
Gehring 100 Herzkissen, die dann mit den
besten Wünschen zur Genesung den Patientinnen geschenkt werden.
Start in die
berufliche Zukunft - Auszeichnung und Preisverleihung der Region des
Lernens der drei berufsbildenden Schulen
Mit Blick in die
berufliche Zukunft erarbeiteten Schülerinnen und Schüler der Haupt- und
Realschulen des Landkreises Grafschaft Bentheim in einem Wettbewerb unter
Beachtung formaler und inhaltlicher Kriterien ihre individuelle
Bewerbungsmappe.
Initiiert und
durchgeführt wurde der Wettbewerb von der Region des Lernens der
berufsbildenden Schulen
Die
Schirmherrschaft für die Ausgestaltung des Wettbewerbes übernahm der Landrat
Herr Kethorn als Repräsentant des Landkreises Grafschaft Bentheim.
Nach Eingang der
Bewerbungen wurden diese von einer fachkundigen Jury , vertreten durch Frau
Zacher (Landkreis Grafschaft Bentheim, Frau Menken (Grafschafter
Volksbank), Frau Vehring, Herr Faber (Pro-Aktiv-Center), Fr. Möller-Busmann
(Fachberaterin Berufsorientierung), Herr Voet (Grafschaft Comeback) und Frau
Holle (Wirtschaftsvereinigung) nach formalen und inhaltlichen Kriterien
beurteilt und entsprechend platziert.

Am Freitag den
12.11.2010 wurden die Platzierungen mit den entsprechenden Glückwünschen
und Preisen nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde vom 1. Kreisrat des
Landkreises Grafschaft Bentheim Herrn Schwarz in den Räumen der
Hauswirtschaftlichen . Berufsbildenden Schulen –Agrarwirtschaft und
Sozialpädagogik—bekannt gegeben und überreicht
Dabei wurden
nachfolgende Schüler/innen besonders geehrt :
Hauptschule
A.Gosink
Wilhelm-Busch Schule Schüttorf (3.Platz),
E.Sen
Wilhelm.-Busch Schule Schüttorf (2.Platz)
A.Kuper
Sünte-Marien-Schule Wietmarschen (1. Platz)
Realschulen
N.Bruns
Realschule Lohne ( 3.Platz)
V.Nykamp
Realschule Uelsen (2. Platz)
A.-K. Mensing
Realschule Lohne (1. Platz)
Einen besonderen
Dank übermittelte die Schulleiterin der Hauswirtschaftlich. Berufsbildenden
Schulen Frau Sicking den Mitgliedern der Jury sowie der Vertreterin der
Region des Lernens der Berufsbildenden Schulen Frau Hantke für ihren
tatkräftigen Einsatz.
Ein weiterer Dank
ging an die Kreishandwerkerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim ,den
Landkreis Grafschaft Bentheim und an das Pro-Aktiv-Center des Landkreises ,
die diesen Wettbewerb durch ihre finanzielle Unterstützung erst
ermöglichten.
Schulleitungsrunde an den Hauswirtschaftlich
Berufsbildenden Schulen - jetzt in vollständiger Besetzung
Herr Mühlenhoff (Landesschulbehörde) Fr. Sicking
(Schulleiterin der HBS),Fr.Völlering, Herr Marheineke
In der vergangen Woche wurden zwei Kollegen der
Hauswirtschaftlich Berufsbildenden Schule durch den Dezernenten der
Landesschulbehörde, Herrn Mühlenhoff ,offiziell in ihre Ämter eingeführt.
Verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen wurden dem
Studiendirektor Herrn Heinrich Marheineke die Aufgaben des Stellvertreters
der Schulleiterin übertragen. In seiner Ansprache skizzierte der Vertreter
der Landesschulbehörde kurz den beruflichen Werdegang des neuen
Stellvertreters an den Hauswirtschaftlich Berufsbildenden Schulen.
Im Jahre 1995 begann Heinrich Marheineke als Studienrat mit
den Unterrichtsfächern Landwirtschaft und Gemeinschaftskunde seine
Lehrtätigkeit an den berufsbildenden Schulen. Im Rahmen seiner Tätigkeit als
Oberstudienrat (1995) engagierte er sich in besonderer Weise im Bereich der
Organisation und Koordination des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales
mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik, Gesundheit-Pflege und Oecotrophologie.
Als weiteren umfassenden Arbeitsschwerpunkt übernahm er die schulfachliche
Koordination des Fachbereiches Hauswirtschaft.
Mit der Ernennung zum Stellvertreter der Schulleiterin stehen
nun weitere bzw. neue Aufgaben an, die so Herr Mühlenhoff „ … Herr
Marheineke sicherlich -wie bisher in seiner Tätigkeit- engagiert und
erfolgreich umsetzen wird.“
Ein weiterer Glückwunsch des Vertreters der
Landesschulbehörde ging an Frau Ingrid Völlering. Die Kollegin hat als
Studienrätin im Bereich Pflegewissenschaften und Katholische Theologie im
Jahre 2008 ihre unterrichtliche Tätigkeit an den Hauswirtschaftlich
Berufsbildenden Schulen begonnen und zeichnet sich durch ihr starkes
persönliches Engagement und ihre Offenheit für innovative Ideen aus.
Ihr Aufgabenbereich in Verbindung mit der Ernennung zur
Studiendirektorin umfasst die Koordination und Organisation des
Fachbereiches Hauswirtschaft sowie die schulfachliche Betreuung einzelner
Bildungsgänge im Bereich der Pflege.
Auch die Schulleiterin der Hauswirtschaftlichen
Berufsbildenden Schulen Frau Oberstudiendirektorin Sicking beglückwünschte
die Kollegen zur Ernennung und verband diese mit dem Wunsch einer
erfolgreichen und kooperativen Zusammenarbeit in der Schulleitungsrunde.
Die Fachschule Grafschaft Bentheim macht
eine Exkursion durch das Berufsfeld des Erziehers

-
Die
Schüler und Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik Grafschaft
Bentheim nutzen eine ganze Woche, um verschiedene Einblicke in den Beruf
des Erziehers zu erhalten. „Gerade im Kindertagesstättenbereich hat sich
in den letzten Jahren sehr viel verändert.“ So Frau Atmann, Lehrerin an
der Fachschule. Um möglichst facettenreiche Einblicke zu bekommen reisten
die Schüler und Schülerinnen durch die Grafschaft Bentheim und durchs
Emsland und besuchten dabei das Jugendzentrum und den Heilpädagogischen
Kindergarten Regenbogen in Nordhorn, das Eyladuswerk in Gildehaus, die
betriebliche Kindertagesstätte ROKIDS und das Familienzentrum Christ
König, sowie den Abenteuerspielplatz in Lingen.
Ein Besuch in einer modernen Einrichtung
In der
Exkursionswoche wurde u.a. die betriebliche Kindertagesstätte ROKIDS der
Firmengruppe ROSEN von der Fachschule aus der Grafschaft Bentheim mit der
Fachrichtung Sozialpädagogik von insgesamt über 50 Schülerinnen und
Schüler besucht.
Nach einer freundlichen Begrüßung vom Leiter der Kindertagesstätte, Herrn
Mathias Demberger wurden die angehenden Erzieher/innen durch das
Kindertagesstättengebäude und über das Grundstück geführt. Dabei erhielten
sie einen ersten Einblick darin, wie das Team von ROKIDS den Alltag für
ihre Kinder organisiert und welche modernen Lernmaterialien und Methoden
verwendet werden, um den Kindern die Welt und ihre Faszinationen
spielerisch ein Stück näher zu bringen.
Danach war es ihnen freigestellt, die verschiedenen Bereiche selbstständig
zu entdecken und ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Möglichkeiten ROKIDS
den Kindern bietet sich zu entfalten.
Nachdem also die ersten Eindrücke gesammelt wurden und alle Bereiche
besichtigt waren, widmete sich Herr Demberger der Präsentation der
Kindertagesstätte im Detail und erläuterte wesentliche Schwerpunkte, die
ROKIDS ausmachen.
Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehörten:
-
Motivation der Firma ROSEN
-
Die Kindertagesstätte Allgemein
-
Individuelle Flexibilität
-
Musische Bildung
-
Computerkompetenzen
-
Vorschulpädagogik
-
Naturwissenschaft/Technik
-
Bilinguale Erziehung
-
Der Wochenplan
-
Transparente Arbeit
-
Beobachtungs- und Entwicklungsbögen
-
Qualifizierte Mitarbeiter
Weitere Info’s hierzu finden Sie unter
www.Rokids.de.
Vor allem die bilinguale
Erziehung der Kinder, eine Besonderheit in Niedersachsen, stieß bei den
Besuchern auf großes Interesse. Eine Schülerin berichtete: „Die
bilinguale Erziehung hat mich sehr interessiert, da ich nicht davon
ausgegangen bin, dass Kinder in diesem Alter bereits in der Lage sind zwei
Sprachen parallel zu erlenen.“
Allgemein kam ein positives Feedback von den Schülerinnen und Schülern
bei dem Besuch heraus, sowohl für die Präsentation als auch die moderne
Arbeitsweise des ROKIDS Teams.
Das
ROKIDS Team bedankt sich für den Besuch und wünschen bei
der weiteren Ausbildung viel Erfolg.
30.09.2010
Energie nach Finnland -
Europa Projekt der Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen mit ihren
Partnern

„Erneuerbare Energien heute, morgen, zusammen“ so das Thema, mit dem sich
die Schülerinnen und Schüler mit den Fachlehrkräften der
Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen (HBS) Nordhorn in einem
Europa-Projekt auseinandergesetzt haben. Zu den Arbeitsergebnissen der
Themenschwerpunkte Biogas, alternative Kraftstoffe für das Auto.
Windkraftenergie und Regenwassernutzung im Gartenbau wurden mit den
Partnerschulen in Spanien , Frankreich und Finnland anschauliche
Präsentationen erstellt. Auf Einladung der Partnerschule in Kajaani
(Finnland) wurden dann in gemeinsamen und angeregten Diskussionen diese
Ergebnisse und die Präsentationen der Arbeitsergebnisse der Schüler und
Fachlehrkräfte der Partnerschulen aus Spanien, Frankreich und Finnland
vertiefend erörtert. Ein weiteres besonderes Lernergebnis für die Schüler
war dabei die fachspezifische Verständigung in englischer Sprache. Während
des fünftägigen Aufenthaltes in Kajaani wurden außerdem in einem
umfangreichen Besuchsprogramm Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft
erkundet. Auch der Besuch einer finnischen Sauna mit anschließendem Bad im
eiskalten See gehörte zum Rahmenprogramm .Diese erfolgreiche fachliche
Zusammenarbeit sowie das gemeinschaftliche Erleben der Schüler und
Lehrkräfte in Kajaani geht in eine zweite Phase.
Hier haben sich die europäischen Partnerschulen nun vorgenommen, mit ihren
Schülern den Energieverbrauch in den Schülerhaushalten und die
Energiesituation in der jeweiligen Schule zu untersuchen. Auch soll die
Verbreitung erneuerbarer Energien in der jeweiligen Schulregion des Landes
erfasst werden. Die Ergebnisse werden dann an einem weiteren
Schülertreffen im Frühjahr 2011 in Frankreich präsentiert.
Das Projekt wird finanziell gefördert durch das Programm „Lebenslanges
Lernen - Leonardo“ der Europäischen Union.
05.09.2010
Ernährung und Bewegung gehören zusammen –
Auszubildende der Berufsfachschule Hauswirtschaft unterstützen die
Schülerinnen und Schülern bei den Aktionen im Rahmen von „Mission Olympic“.

Mit großer
Begeisterung und Freude und unter Anleitung der Fachlehrkraft Frau Edda
Broekman agierten die Auszubildenden der Berufsfachschule Hauswirtschaft an
ihrer Obstmeile. Dieser Stand wurde eingerichtet, um die sportlichen
Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen des
Landkreises mit einer gelungenen Kombination von Bananen, blauen und
weißen Weintrauben sowie Äpfeln ernährungsphysiologisch zu unterstützen.
Das Obst wurde gekonnt von den Auszubildenden zu so genannten Obstspießen
zusammengestellt oder ganz einfach in kreativen Schnittführungen in einem
kleinen Obstschälchen in kleinen und größeren Häppchen arrangiert. Beim
Schneiden und Zusammenführen von Bananen, Trauben und Äpfel wurden dann
erste Gespräche über Sportergebnisse und nächste weitere
Aktionsschwerpunkte diskutiert und dank der appetitlichen und gesunden
Stärkung – nicht aber ohne sich ganz herzlich für den Einsatz der
Auszubildenden zu bedanken - mit Elan in Angriff genommen.
zum Archiv